Dienstag, 11. November 2014

Endivien-Untereinander




Eine liebe Freundin von mir hat letzte Woche für mich gekocht: "Endivien Untereinander" - was so viel heißt wie Endiviensalat vermischt mit gestampften Kartoffeln. 

Im Rheinland nennt man vermischte Gerichte gerne „Untereinander“, Möhren Untereinander, Wirsing Untereinander und eben auch Endivien Untereinander. Dieses Gericht weckt alte Kindheitserinnerungen in mir und ist schon alleine deswegen Soulfood für mich.
Und welche Gerichte erinnern Euch an Eure Kindheit?

Zutaten:
1 kg Kartoffeln ∙ 1 Endiviensalat
100 g Speckwürfelchen ∙ 1 große Zwiebel
Milch ∙ Salz ∙ Pfeffer ∙ Muskat

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen und in gesalzenem Wasser gar kochen. Währenddessen Zwiebel- und Speckwürfelchen in einer Pfanne anrösten. Den Endiviensalat waschen, verlesen und in feine Streifen schneiden.

2. Das Wasser der Kartoffeln abschütten und die Kartoffeln mit einem Stampfer zerkleinern. Warme Milch hinzufügen, sodass ein Kartoffelbrei entsteht, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. 

3. Speck und Zwiebeln hinzufügen und zuletzt den Endiviensalat unterheben. Fertig!

Dazu schmeckt Schwarzbrot mit Butter. 

Herzliche Grüße
Eure Hannah

Montag, 3. November 2014

Hochzeitskekse - Ein Vogel wollte Hochzeit machen






"Ein Vogel wollte Hochzeit machen..." und aus diesem Grund habe ich letzte Woche diese zauberhaften Plätzchen gebacken. Ich liebe es, egal zu welchem Anlass, Selbstgemachtes zu verschenken. In diesem Fall waren die Kekse sowohl als Geschenk für das Brautpaar gedacht als auch als Mitgebsel für die Gäste. Ich muss gestehen, dass ich mich während des Backens gefragt habe, warum ich das jetzt gerade mache, da meine Woche ziemlich vollgepackt war mit Terminen und die Keksherstellung doch ein wenig Zeitaufwand bedeutet. Doch spätestens als ich die leuchtenden Augen der Braut gesehen habe, war dieser Gedanke verflogen. Und jetzt überlege ich bereits, zu welchem Anlass ich das nächste Mal Kekse verschenken kann.

Zutaten (für ca. 25 Vogelpaare mit Herzchen):
230 g Butter ∙ 475 g Mehl ∙ 1/2 TL Salz
1 Ei ∙ 165 g Puderzucker ∙ Mark 1/2 Vanilleschote
2 TL Backpulver ∙ weißen und roten Fondant
etwas Ahornsirup

Zubereitung:
1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zuerst mit der Küchenmaschine, dann mit den Händen, zu einem Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen, den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass der Teig nicht dünner als 5 mm wird, sonst brechen die Kekse später zu leicht.

3. Die Kekse mit Eurer gewünschten Form ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Die Bleche einzeln für ca. 7 Minuten auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben. Die Kekse auskühlen lassen.

4. Jetzt kommen wir zur Deko. Den Fondant auf einer mit Puderzucker bestäubten, glatten Fläche ausrollen und die gleichen Motive, die Ihr zuvor für den Teig verwendet habt ausstechen. Um den Fondant auf den Plätzchen zu "befestigen", streicht Ihr (am besten mit einem Pinsel) eine dünne Schicht Ahornsirup auf die Kekse und drückt den Fondant leicht an. 

5. Wenn Ihr die Kekse mit Text versehen wollt, könnt Ihr dies ganz zum Schluss mit einem Keksstempel machen. Vorsicht, nicht zu fest drücken, sonst brechen die Kekse.

Viel Spaß beim Nachbacken und Verschenken!
Eure Hannah

Samstag, 1. November 2014

Kaffee Advokat



Dieses Rezept hat mein Freund aus dem Ski-Urlaub in Südtirol mitgebracht. Kaffee Advokat wird dort auf den Skihütten angeboten... aber glaubt mir, dieser heiße Cocktail schmeckt auch ohne Schnee und Ski!

Zutaten (für 2 Getränke):
4 cl Eierlikör ∙ 250 ml Kaffe
etwas Milchschaum ∙ Kakaopulver

Zubereitung:
1. Eierlikör in ein Glas füllen. Den heißen Kaffe darauf gießen und eine Haube aus Milchschaum darauf geben. Mit Kakaopulver verzieren.

Prost,
Eure Hannah

Montag, 27. Oktober 2014

Chocolate-Chip-Cookies



Dies ist mein Standard-Rezept für Cookies. Mit diesen Keksen kann man nicht nur den Weihnachtsmann bestechen, sondern auch neue Freunde gewinnen... so lecker sind sie.

Zutaten (für 22 Cookies):
125 g Mehl ∙ 1/2 TL Backpulver ∙ 1/2 TL Salz ∙ etwas Salz zum Bestreuen
125 g geschmolzene Butter ∙ 100-150 g Schokostückchen 
125 g weißer Zucker ∙ 125 g brauner Zucker ∙ 1 Ei
etwas Vanille ∙ 40 g Kokosraspeln

Zubereitung:
1. Ofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
Den braunen Zucker mit dem weißen Zucker und der geschmolzenen, aber nicht heißen Butter verrühren. Unter Rühren nach und nach die Vanille und das Ei zugeben.

2. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und 1/2 TL Salz gut verrühren.
Diese Mehlmischung langsam unter die Masse rühren. Zuletzt die Kokosraspeln und die Schokostückchen dazugeben.

3. Mit einem Teelöffel kleine Berge auf das Backblech geben. Dabei darauf achten, dass jeder Keks genug Platz hat, um sich auszubreiten. Bevor das Blech in den Ofen kommt, auf jeden Keks eine winzige Prise Salz streuen. Etwa 10 Minuten backen, bis die Cookies perfekt sind!

Herzliche Grüße
Eure Hannah

Freitag, 24. Oktober 2014

Dinkel-Cantuccini mit Mandeln


Selbst Leute, die sonst nicht für Vollkorn zu haben sind lieben diese Cantuccini, da das Dinkel-Vollkornmehl einen extra-Crunch verleiht. Die Kekse halten sich, trocken gelagert, lange. In der Regel kommt es dazu jedoch nicht, da vorher schon alle Cantuccini verputzt sind. 

Zutaten:
30 g weiche Butter ∙ 2 Eier ∙ 1 Prise Salz
170 g braunen Zucker ∙ 2 TL gemahlenen Zimt
250 g Dinkel-Vollkornmehl ∙ 100 g ganze Mandeln

Zubereitung:
1. Butter, Zucker, Salz und Eier schaumig schlagen und mit dem Zimt, Backpulver und 250 g Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt die ganzen Mandeln unterkneten. 

2. Den Teig in 4 cm breite Rollen formen, dies geht am besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche, da die Masse relativ klebrig ist. Die Rollen sollten nicht länger als Euer Backblech sein, bei mir sind es in der Regel drei Rollen, die ich anschließen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech lege und vor dem Backen für eine Stunde in den Kühlschrank stelle.

3. Das Blech mit den Teigrollen bei 175° in den Ofen geben. Nach 25 Minnten aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und schräg in fingerdicke Scheiben schneiden, mit der Schnittkante auf das Blech legen und weitere 10 Minuten backen. 

Habt ein schönes Wochenende!
Eure Hannah

Montag, 20. Oktober 2014

Tomaten-Reis-Pfanne



Diese Tomaten-Reis-Pfanne ist ein sommerliches Gericht, das nach Urlaub schmeckt. Das Besondere daran ist die Kombination aus dem warmen, tomatigen Reis und dem frischen Joghurt-Schmand-Dip mit Oregano. Wer dieses Gericht isst und am gleichen Tag noch küssen möchte, sollte jedoch auf der Hut sein.  ;-) 

Zutaten (für 4 Portionen):
2 Paprikaschoten ∙ 2 Zwiebeln ∙ 10 Cocktailtomaten
1 EL Olivenöl ∙ 1/2 Liter Tomatensaft ∙ 200 g Reis
etwas gekörnte Brühe ∙ 1 Knobizehe ∙ 150 g Joghurt
100 g Schmand ∙ 200 g Feta ∙ Salz & Pfeffer
Cayennepfeffer ∙ getrockneter Oregano ∙ Rosmarin

Zubereitung:
1. Die Paprikaschoten putzen und in Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die Tomaten waschen und grob würfeln.

2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Paprikastücke darin ca. 5 Minuten anbraten. Die Tomaten 2 Minuten mitbraten. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Cayennepfeffer und Oregano würzen.

3. Tomatensaft in einen Topf geben, ¼ Liter Wasser zugießen und aufkochen lassen. Brühe und Reis einrühren. Zugedeckt ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen und der Reis gar ist. Mit dem Gemüse mischen.

4. Joghurt und Schmand miteinander glatt rühren. Den Knoblauch schälen und fein hacken und zusammen mit dem Oregano unterrühren. Den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken.

5. Feta in Würfel schneiden, unter die Reispfanne heben und 2-3 Minuten ziehen lassen, nicht mehr kochen. Den Knoblauchdip dazu reichen.

Herzliche Grüße
Eure Hannah

Freitag, 17. Oktober 2014

Baiser








Als Kind habe ich Baiser geliebt, man konnte es, etwa in der Größe eines kleinen Baguettebrötchens, in den Bäckereien kaufen. Abgesehen davon, dass es ganz toll aussah, hat es auch so wunderbar geknuspert zwischen den Zähnen. Heute esse ich noch immer gerne Baiser, allerdings eher in kleineren Mengen oder in Süßspeisen. Da ich Eierlikör gemacht habe und man dafür nur das Eigelb braucht, hatte ich jede Menge Eiweiß übrig und Baiser eignet sich hervorragend zur Eiweiß-Resteverwertung.

Zutaten:
4 Eiweiß ∙ 200 g Zucker 
15 g Speisestärke ∙ 1 Prise Salz

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 100°-120° Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eiweiß und eine Prise Salz mit dem Handmixer steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiter mixen, bis eine feste, glänzende Masse entstanden ist.

2. Die Speisestärke über die Eiweißmasse sieben und kurz unterschlagen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Tuffs setzen. Zwischen den Tuffs etwas Abstand lassen.

3. Das Blech auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und für 1,5 bis 2 Stunden backen. Dabei gelegentlich die Ofentür öffnen um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen.

Ihr solltet unbedingt mit Ober-/Unterhitze backen, beim letzten Mal habe ich den Fehler gemacht, den Ofen auf Umluft zu stellen, dabei sind die Baisertupfen von innen "verbrannt".

Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende!