Donnerstag, 2. Juli 2015

Joghurt mit Pfirsich-Rosmarin-Marmelade (Kompott)


Kennt Ihr Weinbergpfirsiche? Das sind die, die aussehen, als ob sie plattgedrückt worden wären. 

In unserer Obstschale warteten einige von diesen wirklich sehr leckeren Pfirsichen darauf gegessen zu werden, als ich dieses Rezept entdeckte (www.momochrome-diy.de). Die Bilder sahen so appetitlich aus und das Rosa der Marmelade hat mir so gut gefallen, dass ich das Rezept einfach ausprobieren musste. 

Es war ganz einfach und ging schnell, mein Ergebnis ist jedoch weniger Marmelade sondern viel mehr Kompott geworden. Das finde ich jedoch gar nicht schlimm, da ich es jetzt einfach in meinen Naturjoghurt rühren kann!

Zutaten:
1 kg Weinbergpfirsiche ∙ Saft 1/2 Zitrone ∙ 4 Zweige Rosmarin
350 ml Weißwein ∙ 500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:
1. Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen, die Pfirsiche in eine große Schüssel legen und mit dem kochenden Wasser übergießen. Ein paar Minuten warten und das Wasser abgießen. Jetzt lässt sich die Haut der Pfirsiche ganz leicht abziehen. 

2. Das Fruchtfleisch der Pfirsiche würfeln und mit dem Weißwein, dem Zitronensaft und den Rosmarinzweigen kochen, bis die Pfirsichstücke weich sind.

3. Rosmarinzweige entfernen und alles pürieren. Gelierzucker hinzugeben und nach Packungsanleitung kochen. Die Marmelade (das Kompott) noch heiß in die Schraubgläser füllen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Bon Appetit!



Montag, 29. Juni 2015

Würzige Linsen mit Chorizo und Ei








Dieses köstliche orientalische Linsengericht habe ich vor kurzem bei einer Freundin gegessen. Mir hat es so gut geschmeckt, dass ich noch am gleichen Abend nach dem Rezept gefragt habe. In dem Kochbuch, aus dem die Gastgeberin das Rezept hatte, stand, dass dieses Gericht im Grunde genommen ein Frühstück ist. Mir wäre der würzige Auflauf zum Frühstück etwas zu deftig, :-) aber als Mittag- oder Abendessen ist dieses Gericht super. Vor allem dann, wenn man Vegetarier und Fleischesser zu Besuch hat. Man tauscht Hühnerbrühe gegen Gemüsebrühe und die Vegetarier tauschen die Wurst einfach gegen Fetawürfel.

Zutaten (für 4 Personen):
225 g Belugalinsen ∙ 40 ml Olivenöl ∙ 1 große Zwiebel
2 Möhre ∙ 1 Stange Sellerie ∙ 2 Knobizehen ∙ 2 Lorbeerblätter
2 Stangen Zimt ∙ 2 TL Paprikapulver ∙ 2 EL Tomatenmark
800 g stückige Dosentomaten ∙ 500 ml Hühnerbrühe
Salz und Pfeffer ∙ 8 Eier ∙ 600 g Chorizo ∙ evtl. etwas glatte Petersilie

Zubereitung: 
1. Die Linsen in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und so lange kochen, bis sie halb gar sind. Bei mir waren das 15 Minuten. Abtropfen lassen und beiseite stellen.

2. Während die Linsen kochen, die Zwiebel, die Möhren und die Selleriestange schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und pressen. In einer großen Pfanne 40 ml Olivenöl erhitzen und das Gemüse mit den Lorbeerblättern und den Zimtstangen garen, bis die Zwiebeln weich sind. Das dauert etwa 6 Minuten. Paprikapulver und Tomatenmark hinzugeben und umrühren. 

3. Anschließend die Dosentomaten mit den Linsen und 500 ml Hühnerbrühe dazugeben und verrühren. Bei schwacher Hitze 20 Minuten köcheln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Lorbeerblätter und Zimtstangen aus der Pfanne fischen und die Linsenmischung auf vier kleine Förmchen verteilen oder in eine große Auflaufform geben. In jede kleine Backform zwei Eier geben oder alle Eier auf der Linsenmischung in der großen Auflaufform verteilen. Die Formen bzw. die Form auf mittlerer Schiene für 15 Minuten in den Ofen geben, bis die Eier fest sind.

5. In der Zwischenzeit die Chorizo in dicke Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten anbraten. Ich habe kein Öl in die Pfanne gegeben, da die Wurstscheiben so viel Fett abgeben, dass kein zusätzliches Fett notwendig ist.

6. Die Formen aus dem Ofen nehmen und zusammen mit der Wurst servieren. 
Ich habe noch etwas glatte Petersilie darüber gestreut. Sehr lecker!!

Herzliche Grüße
Eure Hannah

P.s.: Das Originalrezept stammt aus dem Buch "Pismek - Kochen auf Türkisch"



Dienstag, 16. Juni 2015

Käsekuchen


Es gibt wahrscheinlich hunderte von Käsekuchenvariationen: mit Boden, ohne Boden, amerikanisch, ohne Backen, vom Blech, mit Keksboden, mit Rosinen und ohne Rosinen, mit Äpfeln, mit Himbeeren, mit Schokolade oder mit Mohn... ich habe heute die ganz puristische Variante gebacken. Klassischer Käsekuchen... einfach lecker!

Zutaten:
Für den Mürbeteig:
200 g Mehl ∙ 1/2 Päckchen Backpulver ∙ 1 Ei
75 g Zucker ∙ 65 g Butter

Für die Quarkmasse:
200 g Zucker ∙ 100 ml Öl ∙ 4 Eier
1/2 Liter Milch ∙ 1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 kg Quark

Zubereitung:
1. Aus Mehl, Backpulver, einem Ei, Zucker und Butter einen Mürbeteig herstellen, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen.

2. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Füllung Zucker, Öl, Eier, Milch, Vanillezucker, Puddingpulver und Quark in einer großen Schüssel zu einer flüssigen Masse verrühren.

3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. In eine Springform legen und am Rand hochziehen. Die Quarkmasse auf den Mürbeteig gießen und die Form auf mittlerer Schiene für 1 1/4 Std. in den Ofen schieben.

Den Kuchen auskühlen lassen und genießen.

Alles Gute
Eure Hannah

Freitag, 12. Juni 2015

Linsensalat mit Roter Bete und Ziegenfrischkäse

Linsensalat mit Roter Bete und Ziegenkäse

Keine Angst vor Dill ;-)

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich mal wieder ein Rezept nach Rachel Khoo für Euch.
Diesen köstlichen Salat gab es (leicht abgewandelt) bei einer Freundin auf dem Geburtstagsbuffet. Eigentlich bin ich ja nicht so der Dill-Fan, aber in Kombination mit Linsen, Ziegenkäse und Roten Bete schmeckt Dill wahnsinnig lecker. Am besten probiert Ihr es einfach selber.

Zutaten (für 4 Personen):
Salat:
200 g Beluga-Linsen ∙ 1 Lorbeerblatt ∙ 1 Rote Beete (gegart und vakuumiert)
200 g Ziegenfrischkäse ∙ Salz ∙ Pfeffer 

Dillpesto:
1/2 Bund Dill ∙ 2 EL Sonnenblumenöl ∙ 2 EL Apfelessig ∙ 1/2 TL Salz ∙ 1 Prise Zucker

Zubereitung:
1. Die Linsen mit dem Lorbeerblatt nach Packungsanleitung garen. Währenddessen das Dillpesto zubereiten. Dafür den Dill mit Stängeln, Essig, Öl, 1/2 TL Salz und Zucker mit dem Pürierstab fein pürieren.

2. Die Rote Bete in ganz feine Scheiben schneiden. Die Linsen nach der angegebenen Garzeit abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Das Lorbeerblatt entfernen und die Linsen abkühlen lassen.

3. Auf einer großen Platte die Linsen anrichten, salzen und pfeffern. Die Rote-Bete- Scheiben darauf verteilen, das Dillpesto darauf klecksen. Zuletzt den Ziegenkäse darüberbröseln.

Alles Liebe!
Eure Hannah

Sonntag, 24. Mai 2015

Mediterraner Nudelsalat

Nudelsalat

Nudelsalat

Hallo Ihr Lieben,

in letzter Zeit war es etwas ruhig hier, was daran liegt, dass ich im Moment ganz schön im Stress bin.
Um Euch aber nicht "verhungern" zu lassen, gibt es heute ein leckeres mediterranes Nudelsalat-Rezept.
Er schmeckt wunderbar würzig und liegt nicht so schwer im Magen wie die Mayo-Variante. Ich mache den Salat gerne zum Grillen oder zum Mitnehmen für die Arbeit oder die Uni.

Ich wünsche Euch wunderbare Pfingsttage!

Für den Salat:
250 g kurze Nudeln (z.B. Penne oder Spirelli) ∙ 2 Mozzarellakugeln
100 g getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt) ∙ 150 g Parmaschinken
50 g Pinienkerne ∙ 2 Hände voll Rucolasalat ∙ evtl. etwas geriebenen Parmesan

Für das Dressing:
1 TL Senf ∙ 1 TL Honig ∙ 1 TL grünes Pesto
3 EL Balsamicoessig ∙ 70 ml Olivenöl
evtl. etwas Salz und Pfeffer


Zubereitung:
1. Die Nudeln in Salzwasser kochen, währenddessen die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die getrockneten Tomaten und den Mozzarella abtropfen lassen und in Würfelchen schneiden. Den Parmaschinken ebenfalls würfeln. 

2. Die gegarten Nudeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Sie sollten ganz kalt sein, bevor Ihr die Tomaten, den Schinken und den Mozzarella hinzugebt, sonst schmilzt der Käse.

3. Für das Dressing Pesto, Senf, Honig und Essig miteinander verrühren, zuletzt das Öl hineinrühren und alles über den Salat geben. Eventuell salzen und pfeffern.

4. Rucola waschen und trocknen und erst kurz vor dem Servieren unter den Nudelsalat heben. Wer es etwas würziger mag, kann noch etwas frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Alles Liebe
Eure Hannah


Dienstag, 12. Mai 2015

Rhabarberkuchen mit Quark und Streuseln

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Hallo ihr Lieben,
hier kommt das Rezept zu einem meiner Lieblingskuchen. Warum er zu meinen Favoriten gehört?!
Ich glaube es liegt daran, dass dieser Kuchen alles bietet, was ich mag. Er ist knusprig wegen der Streusel, cremig wegen der leckeren Quarkmasse, süß-sauer wegen des Rhabarbers und saftig wegen des Rührteiges. Yummi!

Außerdem eignet sich dieser Kuchen hervorragend, wenn viele Gäste kommen oder man mehrere Tage davon essen möchte! Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und noch mehr Genuss beim Probieren.


Zutaten:
1,2 kg Rhabarber ∙ 1,5 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
300 g Schlagsahne ∙ 500 g Magerquark ∙ Schale einer unbehandelten Zitrone
400 g Zucker ∙ 450 g Mehl ∙ 350 g Butter ∙ 4 Eier (M) ∙ 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen. Die Rhabarberstangen putzen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.

2. Quarkmasse: In einer Schüssel den Quark mit Sahne, Puddingpulver, der abgeriebenen Schale einer Zitrone und 75 g Zucker verrühren und beiseite stellen.

3. Streusel: 150 g kalte Butter in Stücke schneiden und mit 125 g Zucker und 200 g Mehl mit den Händen zu Streuseln verarbeiten, ebenfalls beiseite stellen.

4. Rührteig: 250 g Mehl mit dem Backpulver vermischen. In einer großen Schüssel 200 g Zucker mit 200 g Butter schaumig schlagen, anschließend die Eier einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver unterrühren.

5. Die Backform bzw. das Backblech mit Backpapier auslegen und den Rührteig gleichmäßig darauf verteilen, die Quarkmasse daraufschütten, die Rhabarberstücke auf der Quarkcreme verteilen und zum Schluss die Streusel darüber bröseln.

6. Den Kuchen bei 150 °C Umluft auf mittlerer Schiene 45-50 Minuten backen. Auskühlen lassen und genießen!

Herzliche Grüße
Eure Hannah


Sonntag, 3. Mai 2015

Magischer Vanillekuchen

Magischer Kuchen

Magischer Kuchen

Magischer Kuchen

Dieses Rezept für den magischen Vanillekuchen habe ich in Paris gefunden. Landet man dort in einer Koch-und Backbuchabteilung, so findet man gleich mehrere Bücher zum Thema "Le Gâteau Magique". Das Magische an diesem Kuchen ist, dass sich aus einem Teig während des Backvorgangs drei Schichten bilden. Das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch verdammt lecker, ein wenig wie eine Mischung aus Vanillepudding und Pfannkuchen.... aber am besten probiert Ihr es einfach selbst! Es ist ganz einfach.


Zutaten:
500 ml Milch ∙ 2 Vanilleschoten ∙ 4 Eier
150 g Zucker ∙ 1 EL kaltes Wasser ∙ 125 g Butter
110 g Mehl ∙ 1 Prise Salz

Zubereitung:
1. Die Vanilleschoten halbieren und das Mark mit einem stumpfen Messer herauskratzen.
Vanillemark und -schoten in die Milch geben und erhitzen, den Topf vom Herd ziehen und mindestens eine Stunde ziehen lassen.

2. Den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eiweiß und Eigelb voneinander trennen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Wasser verquirlen, bis die Mischung weiß wird. Die Butter erhitzen, etwas abkühlen lassen und unter die Eiermasse schlagen. Mehl und Salz hinzugeben und einige Minuten schlagen.

3. Die Vanilleschoten aus der Milch nehmen und unter Rühren in den Teig fließen lassen. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und unter den Teig heben.

4. Eine Backform (24 cm Durchmesser) mit Butter ausstreichen und den Teig hineingießen. Die Form auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und 50 Minuten backen. Beim Herausnehmen ist die Kuchenoberfläche noch etwas "zittrig".

5. Den Kuchen vor dem Anschneiden für mindestens zwei Stunden abkühlen lassen.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Alles Liebe
Eure Hannah